French Girls 2026

Fünf österreichische Nachwuchstalente sind von 1. bis 6. April bei den renommierten französischen Meisterschaften der Mädchen (U21) im Einsatz. 

Die Internationaux U21 & das Championnat de France Cadettes (Trophées Esmond, Cartier & Challenge Newman) zählen zu den bedeutendsten internationalen Nachwuchsturnieren im europäischen Damengolf. Ausgetragen wird der traditionsreiche Bewerb von 1. bis 6. April 2026 im Golf Club de Saint-Cloud nahe Paris, der seit Jahrzehnten als fixe Größe im internationalen Turnierkalender gilt. 

Gespielt wird zunächst über zwei Runden im Zählspielmodus, in denen sich die Teilnehmerinnen für die anschließende Match-Play-Phase qualifizieren. Die besten 32 Spielerinnen steigen in die K.-o.-Duelle auf und kämpfen dort um die prestigeträchtigen Titel. Parallel dazu wird auch ein Nationen-Cup gewertet, bei dem pro Team zwei der besten Tagesergebnisse in die Wertung einfließen. 

Der Österreichische Golf-Verband entsendet mit Johanna Janisch, Katharina Schroll, Eva Mooslechner und Elena Duduleanu ein Quartett nach Frankreich. Ebenfalls am Start ist Marie Witzmann. Für die fünf ÖGV-Kaderspielerinnen ist das Turnier eine wertvolle Gelegenheit, sich international einzuordnen und sich mit der europäischen Nachwuchsspitze zu messen.

Janisch spielt erneut stark und kämpft sich wieder bis ins Viertelfinale vor – restliches Team Austria scheitert am Cut

Nach ihrem starken geteilten fünften Platz bei den Spanish International Ladies in Sotogrande stellt ÖGV-Kaderspielerin Johanna Janisch erneut ihre Frühform unter Beweis und bestätigt ihre Leistung auch in Frankreich. Im Zählspiel führt sie das Leaderboard diesmal zwar nicht an, hat dank zweier solider Runden jedoch keine Probleme, sich für das Matchplay zu qualifizieren.

In Runde eins liegt sie kurz nach dem Turn bereits vier über Par, gleicht ihren Score mit einem starken Finish und vier Schlaggewinnen auf den letzten sechs Löchern aber noch aus und bringt eine 71 ins Clubhaus. In Runde zwei folgt eine 72 (+1) mit zwei Birdies bei drei Bogeys. Damit platziert sie sich im sicheren Mittelfeld und startet zuversichtlich in die K.-o.-Phase.

In den ersten beiden Matchplay-Runden setzt sie sich jeweils souverän durch und lässt ihren spanischen Gegnerinnen mit 7&5 bzw. 5&4 kaum eine Chance – insgesamt muss sie dabei nur ein Loch abgeben. Im Achtelfinale gegen die Schweizerin Liliya Favre entwickelt sich ein ausgeglicheneres Duell mit leichten Vorteilen für Janisch. Ab Loch 13 zieht sie jedoch mit drei Lochgewinnen in Folge entscheidend davon und gewinnt das Match mit 4&3.

Im Viertelfinale trifft sie auf die Italienerin Natalia Aparicio, die im Vorjahr die Claude-Roger-Cartier-Trophäe (U18) gewinnen konnte. Es entwickelt sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Spielerinnen mit starken Schlägen glänzen. Auf den Front Nine werden nur zwei Löcher geteilt, zwischenzeitlich liegt Janisch nach sieben Spielbahnen sogar drei Löcher in Führung.

Das Momentum kippt jedoch zugunsten der Italienerin: Mit drei Lochgewinnen in Folge gleicht sie auf Loch 10 aus. Im Finish setzt sie mit einem Birdie auf dem Par 5 der 17 den entscheidenden Schritt Richtung Halbfinale. Janisch muss sich somit erneut im Viertelfinale geschlagen geben, sammelt mit einem weiteren geteilten fünften Platz jedoch wertvolle Punkte für die neu geschaffene European Amateur Order of Merit und liegt nun auf Rang 14.

Die weiteren Österreicherinnen verpassen den Einzug ins Matchplay. Elena Duduleanu fehlt nach Runden von 77 und 75 Schlägen bei gesamt +10 lediglich ein Schlag für ein Stechen um die letzten Qualifikationsplätze – ihr entscheidender Schlagverlust passiert ausgerechnet auf Loch 18. Eva Mooslechner liegt mit Runden von 77 und 76 Schlägen um einen weiteren Schlag zurück. Auch Katharina Schroll (75/80, +13) und Marie Witzmann (82/78, +18) bleiben unter der Cut-Linie.

French Girls 2026

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