
WM Phoenix Open 2026
PGA Tour – 5.-8. Februar | TPC Scottsdale, Scottsdale/Arizona
Straka steigert sich im Turnierverlauf, lässt statistisch aber vor allem auf den Grüns einiges liegen
Sepp Straka fehlt zum Auftakt die nötige Präzision und kommt nach je drei Bogeys bzw. Birdies mit einer Even-Par-71 zum Scoring. Nach den Front Nine liegt er bereits zwei über Par, kämpft sich mit drei Birdies auf den Back Nine aber wieder zurück. In Runde zwei kann er erneut die Par 5 Bahnen der Löcher 13 und 15 zum Schlaggewinn nutzen. Auf dem berühmten Par 3 von Loch 16 kassiert er nach einem nach links verzogenem Abschlag allerdings das Bogey. Erfolgreich ist er hingegen auf dem kurzen Par 4 von Loch 17. Mit der 69 (-2) stemmt er der Cut mit zwei Schlägen Puffer.
Am Moving Day liefert er seine beste Leistung ab. Sowohl vom Tee weg als auch mit seinen Annäherungen gehört er in der Statistik zu den Besten. Im Vergleich zur Konkurrenz lässt er nur auf den Grüns Schläge liegen. Dank sehr guter Leistung von Tee to Green geht er dennoch mit sieben Birdies vom Platz. Drei Schlagverluste mischen sich jedoch auch darunter. Mit der 67 (-4) kommt er den Top 20 aber einen deutlichen Schritt näher. Zum Abschluss läuft das Spiel mit einem Bogey und einem Birdie solide, ehe ihm im Finish mit einem Eagle und einem abschließenden Birdie noch der Sprung unter die besten 20 gelingt. Nach der 68 (-3) liegt er bei -9 auf Rang T18. Auf das Playoff zum Sieg fehlen ihm sieben Schläge.
WM Phoenix Open 2026
LeaderboardTurniervorschau
Die WM Phoenix Open ist seit Jahren ein Fixpunkt auf der Bucket-List vieler Golffans: volle Tribünen, ausgelassene Stimmung und das legendäre „Coliseum“ – das Par 3 der 16. Spielbahn – als lautstarkes Herzstück des Turniers. Dazu kommt Jahr für Jahr ein hochkarätig besetztes Teilnehmerfeld. Sportlich stellt sich dennoch vor allem eine zentrale Frage: Kann derzeit jemand den Überflieger Scottie Scheffler stoppen?
Die unumstrittene Nummer eins der Golfwelt konnte in Scottsdale bereits zweimal triumphieren, 2022 feierte er hier zudem seinen ersten Sieg auf der PGA TOUR. Inzwischen hält Scheffler bei 20 Tour-Erfolgen und ist damit in Sphären vorgestoßen, die damals noch unerreichbar schienen. Auch diesmal geht er als klarer Maßstab für die Konkurrenz an den Start.
Aus österreichischer Sicht richtet sich der Blick auf Sepp Straka, der in Arizona zu seinem fünften Antreten kommt. Seine Turnierbilanz weist erst seit dem Vorjahr klar nach oben: 2025 gelang ihm mit Rang 15 sein bislang bestes Ergebnis bei der WM Phoenix Open. Zuvor standen zwei verpasste Cuts sowie ein 66. Platz als bestes Resultat zu Buche. Heuer will der Austro-Amerikaner diesen positiven Trend fortsetzen, benötigt dafür jedoch im Vergleich zur Vorwoche eine deutliche Leistungssteigerung. Doch genau darin liegt eine seiner größten Stärken: Straka ist bekannt dafür, rasch den Schalter umzulegen – und innerhalb kürzester Zeit richtig heiß zu laufen.
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