Soudal Open 2026

DP World Tour – 21.–24. Mai | Rinkven International GC, Antwerpen/Belgien

Mit der Soudal Open macht die DP World Tour in dieser Woche zum zweiten Stopp des European Swings in Belgien Station. Im Rinkven International GC geht es für ein 156 Spieler starkes Feld um ein Preisgeld von 2,75 Millionen Dollar sowie um wichtige Punkte im Race to Dubai. Nach den ersten Wochen der europäischen Saison nimmt der Kampf um Startplätze für die großen Sommerturniere und die lukrativen Final Series zunehmend Fahrt auf.

Der Kurs nördlich von Antwerpen zählt zu den spezielleren Stopps im Kalender. Gespielt wird auf einer Kombination aus North- und South-Course des Rinkven International GC, die sich als klassischer Parkland-Kurs mit engen Schneisen, zahlreichen Wasserhindernissen und stark ondulierten Grüns präsentiert. Präzision vom Tee und ein solides Eisenspiel sind auf dem Par-71-Kurs entscheidend, aggressives Spiel wird in Rinkven allerdings nicht immer belohnt.

Das Feld wird unter anderem von mehreren formstarken Spielern des European Swings angeführt. Titelverteidiger ist der Norweger Kristoffer Reitan, der im Vorjahr mit einer spektakulären Finalrunde und Kursrekord noch den Sieg holte. Auch Heimfavoriten rund um Thomas Pieters sorgen traditionell für große Aufmerksamkeit beim belgischen Tourstopp. Die Soudal Open hat sich in den vergangenen Jahren als eines der publikumsstärksten Events auf dem europäischen Festland etabliert.

Aus österreichischer Sicht steht in dieser Woche ausschließlich Maximilian Steinlechner im Fokus. Der 26-jährige Tiroler ist der einzige rot-weiß-rote Vertreter im Feld der Soudal Open, nachdem Bernd Wiesberger nach seinem Auftritt bei der PGA Championship eine Pause einlegt. Für Steinlechner bietet das Turnier im Rinkven International GC die nächste Gelegenheit, sich auf der DP World Tour weiter zu etablieren und zusätzlich wertvolles Selbstvertrauen für das anstehende Heimturnier bei den Austrian Alpine Open presented by Kitzbühel Tirol zu sammeln. Gerade auf einem strategisch anspruchsvollen Kurs wie in Antwerpen könnten Geduld und präzises Course Management zu entscheidenden Faktoren werden.

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