Qatar Masters 2026

DP World Tour – 5.-8. Februar | Doha GC, Doha/Katar 

Wiesberger schafft den Cut, landet aber fast am Ende des Feldes. Steinlechner muss erneut vorzeitig die Segel streichen 

Bernd Wiesberger startet mit einer 73 (+1) zwar nicht nach Plan, kann den Schaden nach zahlreichen verpassten Grüns dank gutem Scrambling – er leistet sich trotz nur 44% Grüntreffer nur zwei Bogeys – aber noch in Grenzen halten. In Runde zwei zeigt er zudem die nötige Leistungssteigerung im Eisenspiel und schafft mit vier Birdies bei einem Bogey und einer 69 (-3) den Sprung ins Wochenende – allerdings genau auf der Cut-Marke. 

Am Moving Day kann ihm, was Grüntreffer betrifft, sogar keiner das Wasser reichen. Mit 37 Putts und gesamt erneut 73 Schlägen (zwei Bogeys, ein Birdie) orientiert er sich aber am unteren Ende des Leaderboards. Das ändert sich auch am Schlusstag nicht mehr. Mit fünf Bogeys bei zwei Birdies überwiegt erneut der negative Eindruck. Mit der abschließenden 75 (+3) bleibt ihm nur Platz 62 (+2)

Maximilian Steinlechner durchlebt in Runde eins ein Wellenbad der Gefühle. Auf den ersten neun Löchern notiert er nur zwei Pars. Auf ein Auftaktbirdie folgt Bogey-Doppelbogey, ehe noch je zwei Bogeys bzw. Birdies auf die Socrekarte kommen. Kurz nach dem Turn bringen ihn drei Birdies in Folge sogar in den roten Bereich, im Finish folgen allerdings noch zwei unnötige Schlagverluste – ein Drei-Putt-Bogey und ein Bogey nach perfekter Fairwaylage auf dem Par von Loch 9. Nach der 73 (+1) steht er ebenfalls bereits unter Druck.   

In Runde zwei fängt er erneut mit einem Birdie an, bis zum Turn folgen jedoch ein Doppelbogey und drei Bogeys. Damit ist der Cut außer Reichweite. Auf seinen letzten neun Löchern hätte er noch sieben Schlaggewinne benötigt. Zwei Birdies und ein Bogey kommen noch auf die Scorekarte. Mit der 75 (+3) verpasst er in seiner Rookie-Saison zum fünften Mal in Folge den Cut. 

Qatar Masters 2026 

Leaderboard

Turniervorschau

Bereits zum 29. Mal wird das Turnier ausgetragen, zum 26. Mal davon im Doha Golf Club, der sich längst als fixer und beliebter Bestandteil im Turnierkalender etabliert hat. Nach dem Qatar Masters heißt es aber Abschied nehmen: die DP World Tour verlässt den Nahen Osten und kehrt erst mit den DP World Tour Play-offs in die Wüste zurück. 

In diesem Jahr präsentiert sich der Platz allerdings in leicht veränderter Form: Mehrere neue und modernisierte Abschläge ermöglichen eine flexiblere Set-up-Gestaltung, verbessern die Rasenqualität und sorgen für klarere visuelle Definition. Das Resultat ist ein strategisch anspruchsvollerer Test 

Aus österreichischer Sicht stehen Bernd Wiesberger und Maximilian Steinlechner am Abschlag. Wiesberger blickt in Doha auf eine lange Turniergeschichte zurück. Sein sportlicher Höhepunkt bleibt der dritte Platz aus dem Jahr 2015 – bei seiner zweiten Teilnahme. In den Folgejahren verliefen die Starts wechselhaft, zuletzt stand 2025 ein geteilter 61. Rang zu Buche. Auch der Jahresauftakt 2026 im Nahen Osten verlief bislang nicht nach Wunsch: Zwei Starts, keine Runde unter Par und zwei verpasste Cuts – eine Bilanz, die es nun rasch zu korrigieren gilt. 

Für Steinlechner geht es in Doha darum, den seit Saisonbeginn andauernden Negativlauf zu beenden und endlich ein Erfolgserlebnis zu setzen. Der Rookie wartet in seiner ersten vollen Saison noch auf den Einzug ins Wochenende: Vier Turniere, vier verpasste Cuts. Besonders die Auftaktrunden erwiesen sich zuletzt als Stolperstein, nachdem er sich bei den vergangenen drei Starts bereits früh aus dem Rennen nahm. In Katar wird es darum gehen, von Beginn an den Fokus zu finden.