
Magical Kenya Open 2026
DP World Tour – 19.-22. Februar | Karen Country Club, Nairobi/Kenia
Alle drei Österreicher im Cut. Steinlechner fällt am Schlusstag noch aus den Top 25
Maximilian Steinlechner findet in Kenia in die Spur und ist nach den ersten beiden Tagen mit zwei 66er-Runden (-4) weit vorne zu finden. Auch am Moving Day bleibt der Tiroler mit einer 69 (-1) unter Par, allerdings erst nach Birdies auf den letzten beiden Bahnen. Dennoch hält er Kontakt zu den Spitzenplätzen. In der Finalrunde ist er wieder in Birdie-Laune und macht mit vier Schlaggewinnen bis Loch 10 Jagd auf sein bisher bestes DP World Tour Ergebnis (Platz T22 bei den Austrian Alpine Open 2025). Es folgen allerdings nur mehr zwei Bogeys. Mit der 68 (-2) landet er schlussendlich auf Rang T34 (-11) und schreibt in der laufenden Saison erstmals an.
Bernd Wiesberger spielt größtenteils sicher und bleibt ebenfalls an allen vier Tagen unter Par. In der Auftaktrunde wird er nur durch ein frühes Doppelbogey und ein abschließendes Bogey gebremst. Sechs Birdies stehen dafür auf der Habenseite. Die 67 (-3) wiederholt er tags darauf mit vier Birdies bei einem Schlagverlust. Die 69 in Runde drei ist aber ebenfalls zu wenig, um sich nach oben zu orientieren. Zum Abschluss folgt noch eine weitere 67, wobei er sich damit im Endergebnis nicht mehr verbessern kann und das Turnier auf Rang 42 beendet.
Das erhoffte Spitzenergebnis zum Abschluss der Afrikareise kann auch Lukas Nemecz nicht mit nach Hause nehmen. Zwei 68er-Runden (-2) sind aber gut genug, um – auch dank eines abschließenden Birdies an Tag zwei – auf der Linie den Cut zu schaffen. Am Moving Day bleibt der Steirer jedoch mit einer 71 (+1) knapp über Par und bleibt am Ende des Leaderboards hängen. Eine weitere 68 zum Abschluss reicht schlussendlich für Endrang 66 (-5). Spielerisch zeigt er sich mit der Entwicklung jedenfalls zufrieden, auch wenn er das Level mit dem Putter noch nicht über vier Tage hoch halten konnte. Daran will er nun bis zum nächsten Auftritt in Indien arbeiten, wo er letztes Jahr zweimal um den Sieg mitgespielt hat.
Magical Kenya Open 2026
LeaderboardTurniervorschau
Nach einer einwöchigen Pause setzt die DP World Tour ihren International Swing in Afrika fort. Schauplatz der Magical Kenya Open presented by absa ist nach fünf Jahren Unterbrechung wieder der Karen Country Club in Nairobi. Der 1937 gegründete Club zählt zu den traditionsreichsten Golfanlagen Kenias und hat sich im Laufe der Jahrzehnte die Austragung des Turniers (heuer wird zum 57. Mal gespielt) mit dem Muthaiga Golf Club geteilt. Lange Zeit war das Turnier Teil der Challenge Tour (1991 bis 2018), ehe es 2019 in den Kalender der DP World Tour aufgenommen wurde.
Seit dem letzten Gastspiel der Tour wurde der Platz für die Profis leicht adaptiert. Das Routing entspricht nun der Reihenfolge, wie sie auch die Clubmitglieder spielen, und das Par wurde von 71 auf 70 reduziert. Ausschlaggebend dafür ist die frühere Par-5-Bahn – ein 519 Yards langes Loch, das nun als Par 4 gespielt wird.
Das Teilnehmerfeld ist international breit gefächert. Unter dem Motto „Open to All“ sind Spieler aus 29 Nationen vertreten, insgesamt 144 Professionals gehen an den Start, darunter 47 Turniersieger der DP World Tour. Neben den internationalen Namen hofft auch das Gastgeberland auf starke Auftritte: 17 Kenianer, darunter fünf Amateure, sind im Feld. Besonders bemerkenswert ist der Start von Dismas Indiza, der mit 57 Jahren bereits seine 27. Teilnahme bei diesem Turnier bestreitet.
Aus österreichischer Sicht sind in dieser Woche drei Spieler am Start. Bernd Wiesberger will jede Chance nutzen und ist erneut mit von der Partie. Im Vorjahr belegte er auf einem anderen Platz Rang 57. Sein letzter Auftritt im Karen Country Club liegen deutlich länger zurück: 2007 spielte er hier in seiner ersten vollen Saison auf der Challenge Tour. Den Cut hat er in Kenia bislang stets geschafft, ein Spitzenergebnis in Ostafrika steht jedoch noch aus.
Maximilian Steinlechner kämpft in seiner Rookie-Saison auf der DP World Tour weiterhin um den Rhythmus. Fünf verpasste Cuts in Serie und bislang nur drei Runden unter Par zeigen, dass der Tiroler mit neuem Material und den Anforderungen der großen Tour noch nach der richtigen Abstimmung sucht.
Ebenfalls ins Feld gerutscht ist Lukas Nemecz, der als letzter Spieler einen Startplatz erhielt. Für den Steirer ist es der erste Auftritt auf der DP World Tour in diesem Jahr. Ursprünglich hätte er auf der HotelPlanner Tour in Südafrika gespielt. In den vergangenen Jahren hat er gerade hier mehrfach starke Leistungen gezeigt: Drei Top-20-Ergebnisse stehen zu Buche, im Vorjahr verhinderte lediglich eine schwächere Runde ein noch besseres Resultat. In bester Erinnerung ist ihm sicher noch sein starker fünfter Platz im Jahr 2023.
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