Hero Indian Open 2026

DP World Tour – 26.-29. März | DLF G&CC, New Delhi/Indien 

Die DP World Tour kehrt diese Woche an einen der anspruchsvollsten und gleichzeitig spektakulärsten Schauplätze im gesamten Kalender zurück: den DLF Golf & Country Club in Neu-Delhi. Der von Gary Player designte Kurs gilt als schwierigster Platz der Tour – was besonders die Zahlen aus dem Vorjahr eindrucksvoll untermauern. 2025 beendeten lediglich drei Spieler das Turnier unter Par (der Cut lag bei +7, der schlechteste Score nach vier Runden war +29), und selbst die vermeintlich leichteren Spielbahnen – etwa das Par 5 der 4 oder das Par 4 der 9 – spielten sich nur minimal unter ihrem Soll. Historisch liegt der Rundenschnitt deutlich über Par und pendelt seit der ersten Austragung 2008 konstant bei rund +1,25. Birdies sind dabei gar nicht so selten, werden durch eine Vielzahl an Schlagverlusten jedoch mehr als ausgeglichen. Kurzum: Es wartet ein erbarmungsloser Test auf die Spieler – sowohl in spielerischer Hinsicht als auch in Sachen Geduld und Demut. Entscheidend ist vor allem eines: Fehler vermeiden. 

Der Kurs selbst teilt sich in zwei völlig unterschiedliche Neun-Loch-Schleifen: Während auf den Front Nine vor allem Wasserhindernisse das Spiel dominieren, schlängelt sich die Back Nine spektakulär durch eine ehemalige Steinbruchlandschaft. Besonders das vorletzte Loch sorgt mit rund zwölf Metern Höhenunterschied vom Fairway zum stark ondulierten Grün regelmäßig für Dramatik, wenn es in die entscheidende Phase geht. 

Im Teilnehmerfeld steht Akshay Bhatia im Fokus, der als globaler Botschafter des Titelsponsors erstmals in Indien abschlägt. Der US-Amerikaner mit indischen Wurzeln reist mit viel Rückenwind an: Nach seinem Sieg beim prestigeträchtigen Arnold Palmer Invitational kletterte er bis auf Rang 19 der Weltrangliste und sammelte zuletzt fünf Top-20-Ergebnisse in Serie. 

Bernd Wiesberger greift nach drei Wochen Wettkampfpause wieder ins Geschehen ein. Der Burgenländer präsentierte sich in dieser Saison bislang konstant, brachte bei acht Starts drei Top-15-Ergebnisse ins Clubhaus und verpasste lediglich zweimal den Cut. Dabei zeigte er vor allem rund um die Grüns seine Klasse und liegt in der Strokes-Gained-Wertung in dieser Kategorie auf Rang 5 (im Schnitt +0,52 Schläge pro Runde). Zuletzt konnte er in Südafrika mit zwei Top-15-Platzierungen in Folge zusätzlich Selbstvertrauen tanken. Mit dem DLF Golf & Country Club verbindet Wiesberger allerdings gemischte Erinnerungen: Sein bestes Ergebnis datiert aus dem Jahr 2019 mit Rang 23, während er 2024 am Cut scheiterte und im Vorjahr nach einer Magenverstimmung in Runde zwei aufgeben musste. 

Ebenfalls am Start ist Maximilian Steinlechner, der seine Premiere auf diesem schwierigen Layout feiert. Der Tiroler schaffte in dieser Saison bei neun Starts bislang zwar nur zweimal den Cut, wusste dann aber mit soliden Ergebnissen zu überzeugen und war nie schlechter als Rang 34. Positiv stimmt zudem seine Erfahrung aus dem Vorjahr: Auf der HotelPlanner Tour zeigte Steinlechner in Indien mit zwei Top-5-Platzierungen groß auf und spielte dabei jeweils um den Sieg mit. 

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