
Arkea Montauban Ladies Open 2026
LET Access Series – 05.-07. Juni | Golf de Montauban L'Estang, Montauban/Frankreich
Bei den Montauban Ladies Open der LET Access Series waren mit ÖGV-Kaderspielerin Johanna Janisch und Proette Isabella Holpfer zwei Österreicherinnen im Teilnehmerfeld vertreten. Gespielt wurde auf dem Golf de Montauban L’Estang im Südwesten Frankreichs, rund 50 Kilometer nördlich von Toulouse. Das Turnier zählt seit 2019 zum Kalender der LET Access Series und ist ein wichtiger Baustein im Kampf um wertvolle Punkte für die Order of Merit.
Aus österreichischer Sicht verlief die Woche durchaus erfreulich. Johanna Janisch präsentierte sich über die ersten beiden Runden äußerst konstant und qualifizierte sich mit Scores von 73 (+1) und 71 (-1) souverän für den Cut, der bei +3 lag. Mit Even Par ging die Oberösterreicherin von Rang T18 aus in die Finalrunde.
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Isabella Holpfer am ersten Turniertag. Die Südburgenländerin spielte eine starke 69 (-3) mit vier Birdies und nur einem Bogey und fand sich damit zwischenzeitlich auf dem geteilten dritten Platz wieder. Nach einer 76 (+4) in Runde zwei startete sie von Rang T24 in den Schlusstag.
In der Finalrunde konnten beide Österreicherinnen ihre Ausgangspositionen jedoch nicht ganz nutzen. Janisch musste bereits auf Loch 2 ein Doppelbogey hinnehmen, kämpfte sich mit Birdies auf den Löchern 6 und 7 aber zurück. Auf den Back Nine fehlte jedoch der Rhythmus, vier weitere Bogeys führten zu einer 76 (+4) und dem geteilten 42. Rang.
Auch Holpfer hatte am Finaltag Schwierigkeiten, ihr Spiel in Schwung zu bringen. Vier Bogeys bei keinem Birdie resultierten ebenfalls in einer 76 (+4), womit sie das Turnier gemeinsam mit Janisch auf Rang T42 beendete.
Mit Johanna Ebner war eine weitere Österreicherin vor Ort. Die Proette reiste als erste Reserve nach Frankreich und absolvierte gemeinsam mit Janisch die Proberunde. Ein Platz im Teilnehmerfeld blieb ihr letztlich jedoch verwehrt, wodurch ihr wichtige Ranglistenpunkte entgingen.
Den Titel sicherte sich die Lokalmatadorin Lauren Holmey. Mit einer starken Schlussrunde von 68 Schlägen (-4), die von fünf Birdies in Folge auf den Front Nine geprägt war, setzte sie sich knapp mit einem Schlag Vorsprung vor der Australierin Kristalle Blum durch. Die Französin konnte somit ihren ersten Titel der LET Access Tour erspielen: "Ich hatte Tränen in den Augen, wurde sehr emotional. Ich bin überglücklich, auf heimischen Boden gewinnen zu können."
Trotz der durchwachsenen Schlussrunde können die österreichischen Spielerinnen viele positive Eindrücke aus Frankreich mitnehmen. Vor allem die starken Leistungen in den ersten beiden Runden zeigten, dass sowohl Johanna Janisch als auch Isabella Holpfer auf internationaler Bühne konkurrenzfähig sind und für die kommenden Turniere der Saison optimistisch nach vorne blicken können.
Arkea Montauban Ladies Open 2026
ErgebnisseTurniervorschau
Die Allegria Ladies Open verwandeln die Golfschaukel Stegersbach auch 2026 wieder in den Mittelpunkt des heimischen Damengolfs. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr kehrt das Turnier der LET Access Series ins Südburgenland zurück und bietet zahlreichen österreichischen Spielerinnen die seltene Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum auf internationaler Bühne zu präsentieren. Für viele heimische Talente ist es die wichtigste Turnierwoche des Jahres in Österreich.
Der anspruchsvolle Südburgenlandkurs verlangt den Spielerinnen alles ab. Ondulierte Fairways, schnelle Grüns und zahlreiche strategisch platzierte Wasserhindernisse machen den Platz zu einer echten Geduldsprobe. Gerade die oft wechselnden Windbedingungen sorgen dafür, dass Platzkenntnis in Stegersbach ein noch größerer Faktor wird als auf vielen anderen Stationen der LET Access Series.
Im Vorjahr spielte sich Katharina Mühlbauer bei ihrem Heimauftritt lange in den Titelkampf und musste sich erst spät der Engländerin Gemma Clews geschlagen geben. Mühlbauer ist mittlerweile auf der Ladies European Tour angekommen und schlägt in dieser Woche beim Lalla Meryem Cup in Rabat ab. Umso mehr rücken diesmal andere heimische Namen ins Rampenlicht.
Besonders für Isabella Holpfer hat die Allegria Ladies Open einen speziellen Stellenwert. Die Burgenländerin kennt ihren Heimatplatz bestens und konnte bereits im Vorjahr mit Rang zehn aufzeigen. Auch heuer will sie die vertrauten Bedingungen bestmöglich nutzen und vor heimischem Publikum eine tragende Rolle übernehmen. Neben Johanna Ebner stehen auch zahlreiche österreichische Amateurinnen in den Teeboxen und hoffen, auf dem schwierigen Terrain eine Talentprobe abgeben zu können.
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