
Allegria Ladies Open 2026
LET Access Series – 20.-22. Mai | Golfschaukel Stegersbach, Stegersbach/Österreich
Ebner kann Spitzenposition am Finaltag nicht halten
Mit zwei starken Auftaktrunden brachte sich Johanna Ebner bei den Allegria Stegersbach Ladies Open 2026 in hervorragende Position, am Finaltag konnte die Niederösterreicherin auf der Golfschaukel Stegersbach jedoch nicht mehr entscheidend nachlegen und fiel noch auf Rang 17 zurück. Amateurin Johanna Janisch überzeugte mit einer starken Talentprobe und belegte ebenfalls einen Platz im Mittelfeld.
Das Heimturnier der LET Access Series im Südburgenland verlangte den Spielerinnen mit schnellen Grüns, zahlreichen Wasserhindernissen und schwierigen Windbedingungen erneut höchste Präzision ab. Besonders die heimischen Spielerinnen hofften, ihre Platzkenntnis bestmöglich nutzen zu können.
Ebner gelang dabei ein nahezu perfekter Start ins Turnier. Mit fünf Birdies bei lediglich zwei Bogeys notierte sie zum Auftakt eine starke 67 (-3) und reihte sich damit nach der ersten Runde sogar auf dem ausgezeichneten 2. Rang ein. Auch Amateurin Johanna Janisch zeigte mit einer 70 (Par) auf und lag damit ebenso klar auf Kurs Richtung Finalrunde. Laura Czastka brachte sich mit einer 71 (+1) ebenfalls in eine gute Ausgangslage.
Auch am zweiten Spieltag hielt sich Ebner im Spitzenfeld. Trotz einiger Fehler blieb die Österreicherin dank wichtiger Birdies in Schlagdistanz zur Spitze und ging als erste Verfolgerin der Deutschen Hanna Tauber in die Schlussrunde. Für Lokalmatadorin Isabella Holpfer verlief das Heimturnier hingegen weniger erfolgreich. Die Burgenländerin fand auf ihrem Heimatplatz nie richtig in den Rhythmus und verpasste den Cut.
Der Finaltag entwickelte sich für Ebner schließlich zäh. Bereits früh musste sie mehrere Schlagverluste hinnehmen und verlor dadurch den Anschluss an die Spitze. Zwar gelangen auf den Back Nine noch einzelne Birdies, weitere Fehler verhinderten jedoch eine entscheidende Aufholjagd. Mit der 75 (+5) fiel die Österreicherin noch bis auf Rang 17 zurück. Auch Janisch musste am Freitag eine schwierigere Runde hinnehmen, beendete das Turnier aber mit Rang 28 dennoch als beste Amateurin aus österreichischer Sicht.
Den Sieg sicherte sich die Deutsche Hanna Tauber, die mit einer abschließenden 69 (-1) und gesamt 3 unter Par ihren ersten Titel auf der LET Access Series feiern konnte. Insgesamt blieben in Stegersbach lediglich zwei Spielerinnen unter Par, was die Schwierigkeit des Kurses eindrucksvoll unterstrich.
Trotz des verpassten Spitzenresultats nimmt Ebner aus dem Heimturnier viele positive Ansätze mit. Vor allem die ersten beiden Runden zeigten, dass die Niederösterreicherin auf der LET Access Series im Vorderfeld mithalten kann.
Allegria Ladies Open 2026
LeaderboardTurniervorschau
Die Allegria Ladies Open verwandeln die Golfschaukel Stegersbach auch 2026 wieder in den Mittelpunkt des heimischen Damengolfs. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr kehrt das Turnier der LET Access Series ins Südburgenland zurück und bietet zahlreichen österreichischen Spielerinnen die seltene Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum auf internationaler Bühne zu präsentieren. Für viele heimische Talente ist es die wichtigste Turnierwoche des Jahres in Österreich.
Der anspruchsvolle Südburgenlandkurs verlangt den Spielerinnen alles ab. Ondulierte Fairways, schnelle Grüns und zahlreiche strategisch platzierte Wasserhindernisse machen den Platz zu einer echten Geduldsprobe. Gerade die oft wechselnden Windbedingungen sorgen dafür, dass Platzkenntnis in Stegersbach ein noch größerer Faktor wird als auf vielen anderen Stationen der LET Access Series.
Im Vorjahr spielte sich Katharina Mühlbauer bei ihrem Heimauftritt lange in den Titelkampf und musste sich erst spät der Engländerin Gemma Clews geschlagen geben. Mühlbauer ist mittlerweile auf der Ladies European Tour angekommen und schlägt in dieser Woche beim Lalla Meryem Cup in Rabat ab. Umso mehr rücken diesmal andere heimische Namen ins Rampenlicht.
Besonders für Isabella Holpfer hat die Allegria Ladies Open einen speziellen Stellenwert. Die Burgenländerin kennt ihren Heimatplatz bestens und konnte bereits im Vorjahr mit Rang zehn aufzeigen. Auch heuer will sie die vertrauten Bedingungen bestmöglich nutzen und vor heimischem Publikum eine tragende Rolle übernehmen. Neben Johanna Ebner stehen auch zahlreiche österreichische Amateurinnen in den Teeboxen und hoffen, auf dem schwierigen Terrain eine Talentprobe abgeben zu können.
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