Golf und Handdesinfektion

So bleiben wir gesund - Die Händedesinfektion tötet gezielt bzw. inaktiviert Krankheitskeime

Von Dr. Robert Kocher

Mein alter Mentor und Lehrmeister Prim. Dr. Scholz hat zu mir immer gesagt: „Das Gefährlichste in der Chirurgie sind die Hände des Chirurgen“, und er pochte immer auf Sauberkeit und peinlichste Hygiene der Hände. Die Philosophie, die Hände als Keimquelle für Krankheiten zu reduzieren, hat eine lange Tradition in der Medizin. Seit der Covid-19 Pandemie hat in der Bevölkerung wieder ein verstärktes Hygienebewusstsein insbesondere der Händedesinfektion Einzug gehalten. Im folgenden Beitrag möchten wir einige Aspekte der Händedesinfektion beleuchten.

Auf der Haut befinden sich Millionen von Keimen. Manche sind physiologisch (residente Flora) und helfen mit ihren Stoffwechselprodukten eine normale Hautfunktion aufrecht zu halten. Manche Keime können aber auch krankheitsverursachend (pathogene Erreger) sein. Genauso wie auf der menschlichen Haut befinden sich auch auf jedem Lebewesen und auf jeder unbelebten Oberflächen Keime. Diese Keime (unter Umständen Krankheitserreger) können unterschiedlich lange überleben und über die Hände an einen anderen Ort transportiert werden.

Desinfektion im Alltag und am Golfplatz

Am Golfplatz gibt es einige Gegenstände, die von unterschiedlichen Personen angegriffen werden und damit eine potentielle Gefahrenquelle sein können. Der Flaggenstock, Bunkerrechen, Sitzbänke und die Ballwaschmaschine, um die Häufigsten Kontaktpunkte zu nennen. Berührt man diese Gegenstände ist die Händedesinfektion ein einfacher, aber sehr effektiver Weg, die Ausbreitung von Krankheitserregern zu reduzieren und sich selbst zu schützen.

Im Alltagsleben sind die Gefahrenquellen deutlich höher. Unsere Hände sind tagtäglich in Gebrauch und kommen ständig mit potentiell schädigenden Mikroorganismen in Kontakt, die überall lauern können, in der Luft, beim Niesen, Sprechen, Husten, aber auch auf Türgriffen, Brötchenzangen beim Bäcker, Geldautomaten, Lichtschalter, Einkaufswägen, Lenkrädern, Handys, PC,  usw…. Nicht zu vergessen ist auch das Übertragungsrisiko von Infektionen von Menschen zu Menschen durch Händeschütteln.

Die Handdesinfektion tötet gezielt bzw. inaktiviert Krankheitskeime an den Händen. Sie ist rund 100 Mal effektiver als die Reinigung der Hände.

Wichtig: Man soll immer ausreichend Desinfektionsmittel verwenden und dieses auch lange genug einwirken zu lassen.

Art des Desinfektionsmittels 

Unsere Haut stellt die wichtigste Barriere gegen das Eindringen von Erregern dar, daher ist es wichtig, dass diese gesund ist und auch bleibt. Daher sollte man besonders auf die Qualität der Desinfektion achten, damit es gleichzeitig hochwirksam gegen Bakterien und Viren ist, aber auch hautschonend und nicht austrocknend. Denn nur eine gesunde Haut schützt uns GolferInnen.

Anm: Zu Beginn der Covid-19 Pandemie waren Desinfektionsmittel sehr rar. Das steirische Unternehmen ZIPChem GmbH half dem Österreichischen Golf-Verband im Zuge einer Partnerschaft sofort durch die Bereitstellung von Hygiene Fee Desinfektionsmitteln bei Verbandsturnieren.

Hygiene Fee… ist ein VAH-gelistetes Händedesinfektionsmittel und erfüllt damit die Anforderungen an die Wirksamkeit für die alltägliche Prophylaxe.

… ist ÖGHMP gelistet und die Viruswirksamkeit ist nach EN 14476 abgeprüft. Dazu ist eine ausgezeichnete Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt.

… ist parfumfrei, da dieses zusätzlich die Haut belasten würde und sensibilisierend wirken kann.

… Hygiene Fee ist rückfettend, damit die Haut nach der Desinfektion wieder gepflegt wird.

Golf ist und bleibt eine sehr gesunde Sportart. Am Golfplatz besteht allgemein eine eher geringe Infektionsgefahr. Trotzdem gilt es ständig alle Covid-19 Eindämmungsmaßnahmen der Regierung, des ÖGV und des lokalen Clubs zu beachten.

Durch Händedesinfektion am Golfplatz kann man sich somit sehr einfach schützen, und die Ausbreitung von Krankheitserregern reduzieren.

Bleiben Sie gesund!