Mi, 16. Januar 2019 Wien

Jordon Mixed Open – die Revolution geht weiter

Der europäische Profigolfsport begrüßt einen Neuzugang im Turnierkalender. Und was für einen! Die dreitägige Jordon Mixed Open in Jordanien bringt eine neuerliche Innovation auf die Tour. Fans und Spieler sind gespannt auf die Premiere des ersten Mixed-Bewerbs im Zählspiel!

Nicola Wolf

Revolution, Innovation, Weltneuheit. Begriffe die den Profigolfsport in den letzten Jahren regelmäßig belgeitet haben. „Golf muss moderner werden. Und innovative Formate einzuführen, ist einer der wichtigsten Schritte dorthin“, waren die Worte von Keith Pelley, CEO der European Tour, als er vor zwei Jahren die GolfSixes präsentierte. Dieser zukunftsweisenden Vision ist die Tour seit jeher treu geblieben und hat mit neuen Turnierformaten wie den GolfSixes, dem Belgian Knockout, der Costa del Sol Matchplay 9 und dem Shot Clock Masters für Begeisterung unter Spielern und Zuschauern gesorgt. Die Verantwortlichen zeigen sich begeistert von der Umsetzung des Turniers. „Dieses einzigartige Event geht einen Schritt weiter, es bringt Stars von drei Touren zusammen für ein echtes innovatives Event,“ so Pelley.

Jetzt wollen auch die Ladies European Tour, die Staysure Tour und die Challenge Tour mit einem innovativen und höchst unkonventionellen Spielformat punkten – der Jordon Mixed Open. Erstmal in der Geschichte des Profigolfsports machen drei Profitouren gemeinsame Sachen und tragen ein Event aus, das von drei Touren gleichzeitig bespielt wird. „Die Jordan Mixed Open stellt nicht nur ein wichtiges Ereignis für die Weiterentwicklung der Staysure Tour, der Ladies European Tour und der Challenge Tour dar, sondern für den ganzen Golfsport“, kommentierte David MacLaren, Direktor der Staysure Tour. „Zum ersten Mal in der Geschichte treten Pros und Proetten in einem Zählspielformat gegeneinander an, das ist eine ganz neue Dimension im Bereich des Mixed-Golf.“

Das Teilnehmerfeld der Jordon Mixed Open umfasst 123 Teilnehmer – 40 Profis jeder Tour sowie die bestplatzierte Amateurin und Amateur der allgemeinen Klasse und den bestplatzierten Herren in der Altersklasse der über 50-Jährigen. Gespielt wird vom 4. bis 6. April im Zählspielformat. Nach zwei Runden wird die Cutlinie gezogen, ehe am Finaltag 60 Spielerinnen und Spieler dürfen und den Titel ausspielen. „Ich finde es super, dass neue Formate ausprobiert werden. Gespannt bin ich vor allem auf die unterschiedlichen Längen der Löcher, da alle drei Touren ja von verschiedenen Abschlägen spielen“, so ÖGV Playing Coach und Staysure-Spieler Markus Brier. „Ich denke, dass neue Spielformate notwendig sind, um wieder mehr Zuschauer auf die Plätze zu bringen und den Sport allgemein interessanter zu machen.“

Die Unterschiede zwischen den Touren – Alter und Geschlecht – werden unter anderem durch unterschiedliche Abschläge ausgeglichen, wobei nicht nur die Länge des Platzes eine essenzielle Rolle spielt. Ein besonderes Augenmerk wird von den Veranstaltern bei der Auswahl der Teeboxen auf das Kurs-Design und einen fairen Einfluss der Hindernisse. „Ich glaube, dass die Jordon Open ein richtig cooles Event wird. Dass drei verschiedene Touren am gleichen Platz an den Start gehen, in einer Wertung antreten und um sich das gleiche Preisgeld ausspielen hat es noch nie gegeben – ich bin schon sehr gespannt, wie es ankommen wird“, freute sich Christine Wolf auf das neuartige Turnierformat.