Sa, 24. Februar 2018 Bonville Golf Club, Australien

Ladies Classic Bonville

Sarah Schober macht mit der dritten Par-Runde in Folge weiter Ränge gut, Nina Mühl kämpft mit Problemen am Moving Day.

Nicola Wolf

Drei Runden sind im wunderschönen Bonville Golf Resort gespielt und zum dritten Mal leuchtete neben den rot-weiß-roten Nationalfarben von Sarah Schober eine 72 auf. Die Steirerin weiß diese Woche vor allem durch eines zu überzeugen – Konstanz.

Auf der ersten Platzhälfte lieferte die langjährige ÖGV-Nationalteamspielerin eine makellose Vorstellung ab, bestach durch zwei Unterspielungen und erreichte die Halbzeitmarke mit 33 (-2) Schlägen. Nach dem Turn schlichen sich erste Fehler ein. Drei Bogeys konnte Schober jedoch ein weiteres Birdie gegenüberstellen, sodass am Ende des Tages erneut die 72 feststand.

Vom geteilten 18. Rang aus in den Moving Day gestartet, machte Schober weiter Ränge gut und verbesserte sich vor dem Einzug in die Finalrunde auf den geteilten 13. Platz.

„Die heutige 72 war die stärkste Runde der bisherigen dreien. Die Bedingungen heute waren sehr schwierig  – es hat fünf Mal zu Regnen begonnen und zum Schluss ist auch noch Wind hinzugekommen. Auf der 9 konnte ich einen Bunkersave zum Par machen und auf der 12. Spielbahn aus fünf Metern vom Vorgrün auch das Par retten. Ansonsten musste ich nie kämpfen, es war solide von Tee bis Grün! Leider konnte ich bis jetzt die Par-5s nicht optimal ausnutzen“, analysierte Schober.

Nina Mühl konnte sich hingegen auch an Tag 3 nicht mit der Par-72-Anlage von Bonville anfreunden und musste nach der 78 (+6) vom Vortag am Moving Day sogar eine 79 (+7) verkraften. Bei insgesamt 13 über Par geht die Niederösterreicherin vom geteilten 67. Rang aus in die Finalrunde. „Ich habe leider ein Doppel- und ein Tripplebogey gespielt. Da war es dann natürlich schwer zu scoren“, so Mühl.

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