Fr, 10. November 2017 DLF Golf and Country Club, Indien

Hero Women’s Indian Open

Sarah Schober kämpft sich nach misslungenem Start stark zurück, Christine Wolf im vorderen Mittelfeld

Nicola Wolf

Während in den Sommermonaten eine gähnende Leere im Turnierkalender der Ladies European Tour herrschte, begann für die Österreicherinnen Christine Wolf und Sarah Schober im Spätherbst endlich die intensive Wettkampf-Phase dieser Saison. Fünf Turniere in einem Monat und neun Tagen standen an, der Startschuss fiel vergangene Woche im Rahmen der Fatima Bint Mubarak Ladies Open in Abu Dhabi. Diese Woche geht es für die heimischen Proetten im Indien weiter, wo ein Preisgeld von € 375.000 ausgespielt wird.

Ein Bogey auf der ersten Spielbahn ist nie erfreulich, für Sarah Schober sollte es jedoch noch unangenehmer werden. Nach dem Schlagverlust an der 1 notierte die Steirerin zwei Pars, ehe sie an der 4. Spielbahn der nächste Rückschlag erwartete. Gleich acht Schläge benötigte Schober um vom Par 5 zu kommen. Aufgeben war jedoch keine Option, ganz im Gegenteil! Bis zum Turn eroberte die Spielerin vom GC Murstätten drei Birdies und brachte das Ergebnis zur Halbzeitmarke auf +1 zurück. Auf den Back Nine hielt ihr „Flow“ weiter an und sie eroberte zwei Unterspielungen, um eine 71 zu unterschreiben. Bei eins unter Par rangiert Schober derzeit am geteilten 20. Platz.

SSSC

Auch Christine Wolf hatte zu Beginn der Runde im DLF Golf and Country Club mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Zwei Bogeys auf den ersten vier Spielbahnen standen auf ihrer Karte, bevor ihr am Par 3 der 5 die erste Unterspielung des Tages gelingen sollte. Ein Bogey und ein Birdie hielten sich vor dem Turn die Waage, sodass sie die ersten Neun mit eins über Par beendete. Auf der zweiten Platzhälfte hielt Wolf auf jeder Spielbahn den Platzstandard ein, um am Ende des ersten Spieltages mit 73 (+1) ins Clubhaus zu kommen. Damit positionierte sich die Tirolerin zum Auftakt am geteilten 41. Platz im 113 Kopf starken Teilnehmerfeld.

CWSC

Das beste Ergebnis des Tages kam von Marianne Skarpnord. Die Norwegerin notierte eine 67er Runde (-5) und setzte sich damit alleine an die Spitze des Leaderboards.

Livescoring