Mi, 12. Oktober 2016 GC Föhrenwald

Annäherungen Rund ums Grün

Wie der Chip&Run zum Klacks wird!

Nicola Wolf

Frederik Magnusson vom GC Föhrenwald erklärt zusammen mit seinem langjährigen Schüler und Nationalteam Spieler Markus Habeler die Grundlagen vom Chip und Run.

Der Chip&Run wird im Amateursport leider viel zu selten angewandt. Stattdessen wird oft der hohe und riskantere Chip mit dem Sand- oder Lobwedge gewählt. Der Chip&Run ist aber wesentlich leichter zu kontrollieren, da die Bewegung kleiner und daher auch leichter zu koordinieren ist. Die Bewegung erfolgt lediglich aus den Armen und Schultern und ist beinahe vergleichbar mit der des Puttens. Die Schlägerwahl basiert auf der Länge des Chips, hinzukommt das Verhältnis zwischen Roll- und Flugphase. Der klassische Chip&Run, bei dem die Flugphase wesentlich kürzer als die Rollphase ist, wird mit einem Eisen 8 oder 7 gespielt.

Diejenigen die etwas Übung in der Chip&Run investieren, werden sich einige Schläge pro Runde sparen können.

Das Set-Up:

  • Der Stand ist etwas schmäler als beim vollen Schwung und der Schläger wird kürzer gegriffen.
  • Die Ballposition ist beim klassischen Chip&Rund mittig zu wählen. Die Hände sind ebenfalls in der Mitte, sodass der Schaft des Schlägers senkrecht steht.

Die Bewegung:

  • Die Bewegung ist fast gleichzusetzten mit der des Puttens, so wird möglichst auf Hand- und Armgelenksbewegung verzichtet.
  • Wichtig ist wie bei jedem Schlag im Golf ein guter Rhythmus – in etwa gleich viel Auf- und Durchschwung.
  • Im Treffmoment soll das Gras nur leicht berührt werden.
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Übung für den Ballkontakt:

Legen Sie ein Tee oder eine Münze ca. 5 cm. hinter den Ball hin und versuchen Sie den Ball und das Tee bzw. die Münze weg zu bürsten. Die Übung kann auch ohne Ball gemacht werden, dann liegt das Tee bzw. die Münze ca. 5 cm. links von der Mitte des Stands.

Viel Spaß bei der Umsetzung meiner Tipps und viel Erfolg beim Golfen.

Fredrik Magnusson – Head Professional im Golfclub Föhrenwald und langjähriger Coach vom österreichischen Nationalteam Spieler Markus Habeler.