Irish Open

Wiegele mit der 73 und Brier mit der 74 nicht bei den Gewinnern am Moving Day.

Den kleinen Vorteil einer frühen Startzeit und zumindest anfangs weniger Wind können Martin Wiegele und Markus Brier in Runde 3 der Irish Open nicht nützen. Wiegele puttet zu schwach zur 73, Brier verzieht zu viele Abschläge, sogar nur die 74 für den Wiener. "Mit dem Rücken ist es heute Gott sei Dank besser gegangen. Ich habe mich nur sehr vorsichtig aufgewärmt – das hat geholfen," gab es wenigstens eine gute Nachricht. Beiden gelingt jeweils nur ein Birdie, der Hauptgrund warum sie weiter Ränge einbüssen.

Wiegele mit 34 Putts

Von der Qualität der Golfschläge her hätte Martin Wiegele durchaus eine Runde unter Par anpeilen können, der Putter sollte das jedoch verhindern. "Vor allem die Distanzkontrolle beim Putten war schwach," bemerkte Martin. Mit dem Bogey nach Dreiputt kommt der Steirer gleich am Eröffnungsloch unter Druck, erst am Par 5 der 7 kann er den Fehler mit Birdie wieder ausbügeln, nachdem das Grün mit zwei Schlägen erreicht wird.

Dies sollte das einzige Erfolgserlebnis bleiben, alle weiteren Chancen versiebt der Putter, den Wiegele gleich 34 Mal bemühen muss. Die wenigen Fehler führen jedoch im Verlauf der Runde, als der Wind deutlich zulegt, zu zwei weiteren Bogeys: "An der 11 in die Bäume geschossen und an der 17 war der zweite Schlag ein bisserl zu kurz und der Ball ist den gesamten Hang wieder hinunter gerollt." Die 73 (+2) lässt Wiegele auf Even Par und Rang 47 zurückfallen. "Heute Nachmittag werde ich intensiv Putten trainieren."

Nur eine Birdiechance genutzt

Zu Beginn läuft bei noch weniger Wind das Spiel von Markus Brier wie geschmiert: "Ich habe am Anfang ganz gut gespielt aber zu wenige Birdies gemacht." Mit Fortdauer der Runde wird es jedoch neuerlich ein harter Kampf: "Mit Fehlern vom Tee sind zu viele Bogeys passiert." Der Schlagverlust an der 5 ist nach dem Abschlag ins Rough vorprogrammiert, da ein Baum den Weg ins Grün versperrt.- ähnliche Geschichte an der 9.

Das Kurzspiel ist angesichts des unrunden langen Spiels extrem gefordert, ist allerdings nicht mehr ganz so scharf wie am Vortag. Am Par 3 der 10 wassert Brier seinen zu langen Abschlag, kratzt noch ein gutes Bogey. Aus dem Grünbunker der 14 entsteht Schlagverlust Nummer 4.

Mit der 74 setzt sich die Score-Tendenz nach oben fort, bei insgesamt +2 geht es zurück bis auf Platz 63.

Spitze schiebt sich zusammen

Ross Fisher kann anfangs seine Führung auf 6 Schläge ausbauen, ehe das Doppelbogey an der 8 grosse Unsicherheiten in sein Spiel bringt. Mit der Par-Runde verteidigt er bei -12 gerade noch einen Schlag seines Vorsprung. Sein englischer Landsmann Chris Wood tankt sich mit bester Tagesrunde von 66 Schlägen (-5) auf 11 unter Par vor, damit teilt er sich die Rolle als gefährlichster Verfolger Fishers mit dem gleichauf liegenden Italiener Francesco Molinari. Gonzalo Fernandez-Castano fällt mit Doppelbogey am wasserreichen Schlussloch auf -10 zurück.

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